Rückenschmerzen: Anzeichen, Symptome und Linderung

Regelschmerzen werden im Wesentlichen durch die körpereigenen Botenstoffe Prostaglandine verursacht. Während der monatlichen Regelblutung werden diese vermehrt freigesetzt. Durch Prostaglandine ziehen sich die Muskeln in der Gebärmutterwand zusammen – dies verursacht den krampfartigen Schmerz. Manche Frauen haben einen höheren Prostaglandinspiegel als andere und leiden daher eher unter Regelschmerzen.
Normalerweise sind die Unterleibsschmerzen beim Einsetzen der Periode am schlimmsten bzw. kurz davor. Meist klingen sie innerhalb von 2 bis 3 Tage wieder ab. Auch ca. 2 Wochen vor der Regelblutung können Schmerzen auftreten: Der sogenannte Mittelschmerz äußert sich als stechender, einseitiger Schmerz im Unterleib. Regelschmerzen sind nicht zu verwechseln mit Unterleibsschmerzen während der Schwangerschaft.
Regelschmerzen können zwar in den Alltag beeinträchtigen, einschließlich zum Beispiel in der Schule, während der Ausbildung oder bei der Arbeit, allerdings verschwinden sie normalerweise nach ein paar Tagen wieder.
Für die meisten Frauen sind Schmerzen während der Periode und/oder während des Eisprungs ein ganz natürlicher Teil des Lebens. Ein Gynäkologe bzw. eine Gynäkologin sollte jedoch aufgesucht werden, wenn:
Um Regelschmerzen zu lindern, können sich verschiedene Maßnahmen eignen:
Bei Regelschmerzen sind Schmerzmittel, die die Entstehung von Prostaglandinen reduzieren, Mittel der ersten Wahl. Sie werden als nicht-steroidale Antirheumatika (kurz NSAR) bezeichnet. Auch Ibuprofen, der Wirkstoff in Nurofen, gehört zu den NSAR. Das passende Schmerzmittel gegen Regelschmerzen finden Sie hier, in unserem Überblick der geeigneten Produkte für Jugendliche.
Verlassen Sie sich bei der Diagnose immer auf Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt und suchen Sie ihren bzw. seinen Rat, wenn die Symptome anhalten.
Lesen Sie immer die Gebrauchsinformation in der Arzneimittelpackung durch und wenden Sie das Medikament nur nach Anweisung an. Eine unsachgemäße Anwendung kann schädlich sein. Bei anhaltenden Beschwerden fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt.
Alle auf dieser Webseite dargestellten Informationen sind nicht zur Selbstdiagnose und -therapie gedacht. Wenden Sie sich bei allen gesundheitsbezogenen Fragen bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder an Ihre Apotheke.