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Ihr Kind und Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sowie Infektionen des Ohres sind bei Babys und Kleinkindern überraschend häufig verbreitet. Sie können leider sehr schmerzhaft und quälend sein. Es ist nicht immer leicht, die Anzeichen einer Ohrenentzündung, beispielsweise einer Mittelohrentzündung, zu erkennen. Besonders kleine Kinder können noch nicht sagen, was ihnen wirklich fehlt und an welchen Stellen sie Schmerzen haben. Nachfolgend erfahren Sie, warum Ihre Kinder Ohrenschmerzen bekommen, wie Sie diese erkennen und was Sie dagegen tun können.

WAS VERURSACHT OHRENSCHMERZEN?

Ohrenschmerzen werden in der Regel durch eine Virusinfektion (manchmal aber auch durch bakterielle Infektion) hervorgerufen, die zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung des Hörvermögens führen kann. Hat Ihr Kind beispielsweise eine Erkältung, können sich Bakterien in dem Gang, der das Mittelohr mit der Nase verbinden, absetzen.[1] Als Folge wird das Mittelohr infiziert und entzündet sich; Ihr Kind bekommt eine Mittelohrentzündung (auch Otitis media). Es wird Druck auf das Trommelfell ausgeübt, sodass es sich ausbeult und Schmerzen verursacht.[2]

Die häufigste Form der Ohrenschmerzen - die Otitis media oder Mittelohrentzündung - kommt in der Regel bei Kindern bis zum Alter von acht Jahren vor. Die landläufige Ansicht ist, dass etwa 20 % aller Kinder, die jünger als 4 Jahre sind, mindestens einmal pro Jahr eine Infektion des Ohres haben. Kinder sind besonders häufig betroffen, weil die Verbindung zwischen den Nasen-Rachen-Raum und dem Mittelrohr kürzer und waagerechter sind als bei Erwachsenen. So können Bakterien und Viren schneller in das Mittelohr gelangen und eine Mittelohrentzündung hervorrufen. Dabei sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen. Auf was müssen Sie also achten?

 

Die Hauptsymptome bei einer Mittelohrentzündung können sein:

  • Schmerzen und Fieber
  • Reizbarkeit
  • Hörverlust, verschlechtertes Hören
  • Kind zeigt auf das Ohr oder zieht daran
  • Allgemeiner Unmut – Ohrenschmerzen beeinträchtigen extrem das allgemeine Wohlbefinden
  • Bei kleineren Kindern können auch andere Symptome wie Übelkeit und Erbrechen hinzu kommen
  • Schwindel
  • Schnupfen, Husten und andere Begleiterscheinung einer Grippe

Ohrenschmerzen müssen nicht zwangsläufig von einer Infektion wie einer Mittelohrentzündung kommen. Andere Ursachen für Ohrenschmerzen sind:[3] Flüssigkeit sammelt sich im Inneren des Ohres

  • Verstopfte Ohren durch Ohrstöpsel oder andere Gegenstände
  • Verletzungen am Gehörgang durch Wattestäbchen
  • Erkrankungen der Zähne oder des Kiefergelenkes
  • Nervenentzündungen im Gesicht
  • Luftdruckveränderungen
  • Probleme mit der Halswirbelsäule

Suchen Sie mit Ihrem Kind einen Arzt auf, wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Ohrenschmerzen Ihres Kindes verursacht oder wenn Sie sich um die Hörfähigkeit Ihres Kindes sorgen. Der Arzt kann Ihnen auch sagen,  welche Anzeichen Sie bei Ohrenschmerzen  im Auge behalten sollten.

 

WAS SIND ANZEICHEN VON OHRENSCHMERZEN?

Ohrenschmerzen sind für jedes Kind unangenehm und für Sie als Eltern oft besorgniserregend. Sie müssen sich aber keine allzu großen Sorgen machen. Eine Mittelohrentzündung oder andere Ohrenschmerzen sind bei Kindern, wie bereits beschrieben, sehr verbreitet. Anzeichen, auf die Sie achten sollten, sind:[4]

  • Stechender, dumpfer oder brennender Schmerz in einem oder beiden Ohren
  • Ihr Kind zeigt auf ein Ohr oder zieht daran
  • Hörprobleme
  • Fieber
  • Weinen
  • Schlafprobleme
  • Flüssigkeit, die aus dem Ohr fließt

 

SO LINDERN SIE DIE OHRENSCHMERZEN IHRES KINDES

Leichte Ohrenschmerzen verschwinden in der Regel von selbst oder lassen sich mit einem Hausmittel, wie den bekannten Zwiebelsäckchen, behandeln. Hat Ihr Kind aber über längere Zeit Schmerzen, lassen Sie Ihr Kind im Sitzen, nicht im Liegen, ruhen. So kann der Druck auf das Ohr reduziert und die Schmerzen gelindert werden. Außerdem kann sich Ihr Kind so ausruhen, was die Genesung unterstützt.

Wenn sich die Ohrenschmerzen Ihres Kindes nicht bessern oder Sie Zweifel haben, fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt kann Ihnen einen eine entsprechende Therapie verschreiben, die die Genesung Ihres Kindes unterstützend beschleunigen.

Schmerzmittel wie Nurofen für Kinder, können Ohrenschmerzen lindern und Symptome wie Fieber reduzieren. Darüber hinaus  können Sie ein altersgerechtes Nasenspray verwenden, um die Verbindung zwischen Mittelohr und Rachenraum wieder frei zu bekommen. Bei Kindern ist es wichtig, dass Sie bei allen Medikamenten auf die richtige Dosierung achten. Darauf wird bei Nurofen höchsten Wert gelegt.

Insgesamt treten Ohrenschmerzen sehr häufig auf, besonders bei Kleinkindern[5]. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie  Ohrenschmerzen bei Ihren Kindern aber schnell lindern. Sollten die Schmerzen sehr stark sein oder lange andauern, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen. Wenn Sie sich für weitere Themen rund um die Gesundheit Ihrer Kinder interessieren, besuchen  Sie unsere Seite über die verschiedenen Schmerzarten.

 

 

[1] https://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/ohrenentzuendung/ohrenschmerzen

[2] https://www.apotheken-umschau.de/Ohren/OhrenschmerzenUrsachen-Ohrerkrankungen-103097_3.html

[3] https://www.apotheken-umschau.de/Ohren/OhrenschmerzenUrsachen-Ohrerkrankungen-103097_3.html

[4] http://www.rund-ums-baby.de/gesundheit_baby/mittelohrentzuendung.htm

[5] https://www.gesundheit.de/krankheiten/hals-nasen-ohren/ohrenentzuendung/ohrenschmerzen

 Referenzen:

Better Health Channel. Ear problems in children. Accessed 12 August 2014.

  • National Institute on Deafness and Other Communication Disorders. Ear infections in children. Accessed 12 August 2014.
  • WebMD. Earache: causes, symptoms, treatment and prevention. [Internet] Accessed 10 September 2014.
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