Migräne bei Jugendlichen – Symptome und Behandlung| Nurofen
Breadcrumbs

Migräne bei Jugendlichen – Symptome und Behandlung

Genauso wie bei Erwachsenen kann Migräne auch unter Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auftreten. Wenn Sie unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass Sie damit nicht alleine sind! Laut einer Studie sind sieben von zehn Schülern von wiederkehrenden Kopfschmerzen betroffen. Dabei sind Mädchen häufiger betroffen als Jungen.[1]

 

Erfahren Sie hier mehr über Migräne bei Jugendlichen.

Kopfschmerzen vs. Migräne

Eine Migräne bei Jugendlichen ist mehr als nur Kopfschmerz. In einem Moment geht es Ihnen gut und schon im nächsten befinden Sie sich im Kampf mit intensiv pochenden Schmerzen.

 

Manchmal ist es vielleicht schwierig zu beschreiben, was Sie während einer Migräne oder einer Kopfschmerzattacke empfinden. Wenn Sie unter einem Migräneanfall leiden und dieser mit pochenden Kopfschmerzen einhergeht, könnten Ihnen diese Symptome bekannt vorkommen[2]:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Erhöhte Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafprobleme
  • Starkes Hitze- oder Kälteempfinden
  • Bauchschmerzen

Verschiedene Migränearten

Es gibt unterschiedliche Migränearten, die sich grundsätzlich in folgende Kategorien einteilen lassen:[3]

  • Migräne mit Aura: Direkt vor einer Migräneattacke können Sie Warnzeichen wahrnehmen, so wie z.B. blitzendes Licht. Die Symptome können bis zu einer Stunde andauern und gerade anfangs sehr beängstigend wirken. Dabei hilft es Ruhe zu bewahren, damit die Attacke sowie die Symptome nachlassen.
  • Migräne ohne Aura: Die häufigste Migräneart ist die plötzlich auftretende Migräne. Ohne Anzeichen, von einem Moment auf den nächsten, spüren Sie den pochenden Kopfschmerz.
  • Migräne Aura ohne Kopfschmerzen: Auch bekannt als die “stille Migräne”, treten hier die Aura oder andere Migräne-Symptome, wie z.B. stechende Magenschmerzen, ohne Kopfschmerzen auf.

Was löst eine Migräne bei Jugendlichen aus?

Untersuchungen zu diesem Thema konnten bisher noch nicht herausfinden, was die genauen Ursachen für eine Migräne sind. Es wird vermutet, dass die genetischen Voraussetzungen die Wahrscheinlichkeit einer Migräneerkrankung beeinflussen. Migräne kann auch die Folge von ungewöhnlichen Gehirnaktivitäten sein, welche die Nervensignale und Blutgefäße im Gehirn vorübergehend beeinträchtigen. Von der Freizeitgestaltung bis hin zu umweltbedingten Faktoren können viele unterschiedliche Ursachen eine Migräne auslösen.[4]

Hier sind einige der häufigsten Auslöser für Migräne bei Jugendlichen:

Freizeitgestaltung

Es kann vorkommen, dass eine ausgelassene Mahlzeit oder unregelmäßiger Schlaf dazu beitragen, eine Migräne auszulösen. Wenn Sie unter Migräne leiden, wird häufig vermutet, dass ein routinierter Tagesablauf dabei hilft, die Migräne in den Griff zu bekommen. Für Jugendliche mit zahlreichen Hobbies, einem großen Freundeskreis und einem intensiven Schulalltag, ist es jedoch oftmals leichter gesagt als getan, eine strenge Routine einzuführen.

Stress

Mit Prüfungen, Hausaufgaben und anderen Verpflichtungen, die man als Jugendlicher hat, ist es nicht verwunderlich, dass Stress ein häufiger Auslöser für Migräne ist. In einer Studie über Teenager fand man heraus, dass Depression der stärkste Faktor für eine kopfschmerz-bezogene Unfähigkeit ist[5]. Wenn Sie gestresst oder dauerhaft niedergeschlagen sind, atmen Sie tief durch und versuchen Sie nicht, mit diesen Problemen allein zurechtzukommen. Sprechen Sie mit jemandem, dem Sie vertrauen und achten Sie darauf, dass Sie zwischen dem Lernen auch Pausen haben und relaxen können.

Hormonelle Umstellung

Die Pubertät kann eine sehr schwierige Zeit für Jugendliche sein. Der Körper verändert sich und die Hormone spielen nicht selten verrückt - auch das kann eine Migräne auslösen! Viele Mädchen, die unter Migräneanfällen und regelmäßigen Kopfschmerzen leiden, nehmen ihre Periode als direkten Auslöser für eine Migräne wahr.

Ernährung

Wenn Sie unter Migräne leiden, kann dies auch mit Ihren Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen. Das Auslassen von Mahlzeiten und ein Mangel an Flüssigkeit (vor allem, wenn Sie zusätzlich Sport treiben) kann eine Migräne auslösen. Achten Sie also darauf, dass Sie genug essen und trinken.

Einige Lebensmittel sind ebenfalls dafür bekannt, bei Migräne nicht förderlich zu wirken bzw. mitverantwortlich für das Auslösen eines Migräneanfalls zu sein. Bei diesen Lebensmitteln handelt es sich u.a. um[6]:

  • Koffeinhaltige Produkte, wie Tee oder Kaffee
  • Spezielle Lebensmittel, wie Schokolade, Zitrusfrüchte oder Käse
  • Alkohol – das könnte ein Auslöser für ältere Jugendliche sein, sofern sie alt genug für Alkoholkonsum sind

Mit Migräne bei Jugendlichen umgehen

Wie in vielen Fällen ist Vorbeugen besser als Heilung. Wenn Sie an Migräne leiden, ist es hilfreich, ein Migräne-Tagebuch zu führen. Darin kann die Häufigkeit und Intensität der Migräne fetsgehalten werden. Schreiben Sie so viele Details wie nur möglich auf, das hilft Ihnen, die persönlichen Auslöser für Migräneanfälle herauszufinden. So können Sie mögliche Auslöser in Zukunft vermeiden. Einige Anhaltspunkte, die Ihnen helfen könnten, mögliche Auslöser herauszufinden sind u.a.:

  • Was und wann Sie gegessen haben
  • Was Sie getan haben, bevor Sie einen Migräneanfall bekommen haben
  • Uhrzeit, zu der Sie aufgestanden sind
  • Ihr Gefühlszustand
  • Das Datum Ihrer Periode (für Mädchen)

Wenn Sie merken, dass ein Migräneanfall naht, sollten Sie unbedingt jemandem Bescheid geben. Egal ob Lehrer oder Eltern, informieren Sie schnellstmöglich jemandem in Ihrer Nähe über Ihren Zustand. Je schneller Sie handeln, umso besser können Sie mit der Migräne umgehen! Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen helfen können, wenn Sie Symptome eines Migräneanfalls verspüren:

  • Trinken oder essen Sie etwas
  • Setzen oder legen Sie sich in einen dunklen, ruhigen Raum
  • Ruhen Sie sich aus oder versuchen Sie zu schlafen

Schmerzmittel

Rezeptfreie Schmerzmittel, wie z.B. Ibuprofen, können helfen, Kopfschmerzen zu lindern. Nurofen Immedia enthält Ibuprofen Lysin, das unmittelbar vom Körper absorbiert wird und so schnell Abhilfe schafft.*

* Für Erwachsene und Kinder ab dem 12. Lebensjahr gilt: Nehmen Sie eine oder zwei Filmtabletten mit Wasser zu sich, alle vier bis sechs Stunden bis zu drei Mal am Tag, je nach Bedarf (maximal 6 Filmtabletten innerhalb von 24 Stunden). Lesen Sie die Packungsbeilage!

Tipps für Eltern und Bezugspersonen

Es mag schwer sein, einem Jugendlichen bei Migräneleiden zuzusehen, aber es gibt Wege, wie Sie als Elternteil oder Bezugsperson helfen können:

  • Diagnose: Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind unter Migräne leidet! Je schneller das Problem erkannt wird, umso schneller kann auch eine Behandlung erfolgen.
  • Aufzeichnung: Ermutigen Sie den Jugendlichen ein Migränetagebuch zu führen, um so die Ursachen der Erkrankung zu ermitteln.
  • Unterstützung: Informieren Sie die Schule über das Problem und kommunizieren Sie auf diesem Weg, dass der Jugendliche bei der Erledigung von Aufgaben möglicherweise mehr Zeit und Unterstützung braucht, als andere Schüler
  • Bestätigung: Migräne kann ansgteinflößend sein, vor allem am Anfang der Beschwerden. Somit ist das Wichtigste,für den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen da zu sein, wenn er einen Migräneanfall bekommt. Es macht einen großen Unterschied, ob er/sie die Attacke allein durchstehen muss oder weiß, dass jemand da ist, der sich Sorgen macht und sich um ihn kümmert.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Wenn Sie unter regelmäßiger oder besonders schwerer Migräne leiden, ist es hilfreich, einen Termin mit einem Arzt zu vereinbaren. Je mehr Informationen Sie dem Arzt über Ihre Migräneanfälle geben, desto einfacher ist es für ihn, die richtige Diagnose stellen und so früher mit einer möglichen Behandlung zu beginnen.

Wenn die Migräne mit folgenden Symptomen einhergeht, sollten Sie sich umgehend medizinische Hilfe holen:

  • Lähmung oder Schwächeanfälle
  • Undeutliches Sprechen
  • Besonders starke Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Genickstarre
  • Verwirrung
  • Anfälle
  • Doppeltes Sehen
  • Ausschlag

 

[1] https://www.migrainetrust.org/living-with-migraine/coping-managing/young-sufferers/advice-for-teens/

[2] http://www.nhs.uk/Conditions/Migraine/Pages/Symptoms.aspx

[3] http://www.nhs.uk/Conditions/Migraine/Pages/Introduction.aspx

[4] http://www.nhs.uk/Conditions/Migraine/Pages/Causes.aspx

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26810775

[6] http://www.nhs.uk/Conditions/Migraine/Pages/Causes.aspx

PFLICHTANGABEN

PFLICHTANGABEN

Nurofen® Junior 60 mg Zäpfchen
Nurofen® Junior 125 mg Zäpfchen
Nurofen® Junior Fiebersaft Orange 2 % Suspension zum Einnehmen
Nurofen® Junior Fiebersaft Erdbeer 2 % Suspension zum Einnehmen
Nurofen® Junior Fieber - und Schmerzsaft Orange 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Nurofen® Junior Fieber - und Schmerzsaft Erdbeer 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Nurofen® Schmerz - und Fiebersaft Erdbeer 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Nurofen® 200 mg Schmelztabletten Lemon
Nurofen® Immedia 200 mg Weichkapseln
Nurofen Immedia 400 mg Filmtabletten
Nurofen Ibuprofen 400 mg überzogene Tabletten
Nurofen Junior Kaudragee Orange 100 mg Weichkapsel zum Zerbeißen


Wirkstoff: Ibuprofen

Anwendungsgebiete: Alle: Kurzzeit. symptomat. Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen, Fieber; überzogene Tabl. zusätzlich: akute Kopfschmerzphase bei Migräne, Spannungskopfschmerzen. Warnhinweise: alle Susp.: enthält Maltitol und Natrium; 4% Susp. Orange zusätzl.: Orangenaroma (enth. Weizenstärke); Schmelztabletten Lemon: enthält Aspartam; Weichkapseln: enthält. Sorbitol und Ponceau 4R (E124); überzog. Tabl: enthält Sucrose und Natrium; Kaudragees.: enthält Glucose, Sucrose (Zucker) und (3-sn-Phosphatidyl)cholin (aus Soja, Reinheit: 35%). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

NURFD_0172

 

Reckitt Benckiser Deutschland GmbH – 69067 Heidelberg