REGELSCHMERZEN

Ob junge Mädchen oder erwachsene Frauen: Immer wieder können Frauen während der Regel an Schmerzen leiden, die sich negativ auf ihren Alltag auswirken können. Manchmal ist es sogar erforderlich, nicht zur Schule zu gehen oder einen Tag von der Arbeit freizunehmen, bis die Beschwerden nachlassen.

Was verursacht Regelschmerzen?

Regelschmerzen entstehen durch Kontraktionen der Gebärmutter. Die Kontraktionen helfen bei der Abscheidung der Gebärmutterschleimhaut, damit diese regeneriert werden kann. Um die Kontraktionen einzuleiten, setzt der Körper chemische Verbindungen frei, so genannte Prostaglandine, die gleichzeitig auch für die Übertragung der Schmerzsignale verantwortlich sind.

Wie können Sie Regelschmerzen lindern?

Wärme wirkt beruhigend und löst Kontraktionen der Gebärmutter. Versuchen Sie es mit einem Hausmittel, das wirklich hilft - einem heißen Bad, einem warmen Kirschkernkissen oder einem Heizkissen/einer Heizdecke.

Hier finden Sie noch weitere Maßnahmen, um Regelschmerzen zu lindern:

  • Massagen helfen, Ihre Muskeln zu entspannen
  • Sport – Sie werden es nicht unbedingt sofort bemerken, doch ein aktiver Lebensstil ist eine gute Möglichkeit, Schmerzen zu mindern. Sport führt nicht nur zu einer besseren Durchblutung, sondern entkrampft auch die Muskulatur. Versuchen Sie es mit leichtem Schwimmen, Laufen oder Radfahren.
  • Magnesium wirkt krampflösend, beispielsweise als Brausetablette.
  • Schmerzstillende Medikamente wie Ibuprofen (Wirkstoff von Nurofen) wirken schnell und effektiv gegen Regelschmerzen.
  • Ergänzende Therapien – Meditationen, Kräutertees oder homöopathische Mittel – können ebenfalls in manchen Fällen helfen.

Wann sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen?

Suchen Sie Ihren Arzt auf, falls Ihre Regelschmerzen stärker als gewöhnlich sind oder bei einer unregelmäßigen oder verspäteten Blutung.

Die gesamten auf diesen Webseiten enthaltenen Informationen sind keine Diagnosen oder Therapieempfehlungen. Bitte wenden Sie sich in allen gesundheitlichen Belangen an Ihren Arzt oder Apotheker.

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